Kolanjsko polje

Der Wanderweg der „Kolanjsko Polje“ ist 7,4 km lang – ideal für eine Familientour und Geselligkeit, aber auch für alle Freizeitsportler. Der Startpunkt des Wanderwegs befindet sich im Feld „Kolanjsko Polje“ und führt auf einem Schotterweg bis zum Brunnen „Motišnjak“.

Recht bald nach dem Brunnen erreichen wir eine Kreuzung, wo wir weiter geradeaus gehen. Doch falls wir nach rechts abbiegen, erreichen wir nach 200 m die St. Hieronymuskirche. Die Kirche datiert aus dem 15./Anfang des 16. Jahrhunderts. Sie steht auf einem kleinen Hügel inmitten von Kolanjsko Polje. Den Trümmern der alten mit Mörtel gebauten Wehrmauern, den vielen römischen Keramikfragmenten und mehreren Säulenstümpfen nach zu urteilen dürfte sich hier eine römische Siedlung (Villa rustica) oder ein Dorf befunden haben. Nach der Besichtigung kehren wir zum Wanderweg zurück und gehen in Richtung des Sumpfgebiets Kolanjsko Blato – Rogoza weiter. Vom Schotterweg aus betrachten wir die üppige Vegetation, die auf der Insel Pag so selten vorkommt, und wir treffen unterwegs sicherlich auch das eine oder andere Schaf.

Pag outdoor: Kolanjsko polje

Wanderwege

Das Vogelschutzgebiet und Sumpfbiotop Kolanjsko Blato bildet den Lebensraum einer vielfältigen Vegetation und zahlreicher Vogelarten – ein idealer Ort für eine Verschnaufpause mit einem bezaubernden Blick auf das blaue Meer auf der einen Seite und das grüne Flachland mit Blick auf den Velebit-Gebirgszug auf der anderen Seite.

Von Kolanjsko Blato kehren wir auf dem Rundpfad zum Ausgangspunkt des Wanderwegs zurück, doch diesmal führt uns der Weg an vielen Trockenmauern vorbei, bis hin zur Brücke am Einschnitt „Suteska“, auf dem eine nach Šimuni führende Schmalspurbahnstrecke angelegt worden war, die zum Kohletransport diente.

Bald erreichen wird das Ende des Wegs, vorbei an einer Wasserquelle am Brunnen, wo das Aquädukt Kolan – Caska verlief. Dies bildet auch das Ende der Strecke.


Auf den Wegen der Kolaner Vergangenheit

Der Wanderweg „Auf den Wegen der Kolaner Vergangenheit“ führt Sie ins Herz von Kolan, wo jeder Schritt eine neue Geschichte offenbart — von Wasser, Feld und Stein, von Menschen, die hier lebten, arbeiteten und überdauerten.

Der Weg beginnt am Fuße von den Brunen und führt von hier aus zur Kirche des hl. Hieronymus aus dem 15./16. Jahrhundert, einer schlichten, aber bedeutenden Hüterin des lokalen Glaubens und der Tradition.

Weiter gelangt man zu den Überresten einer römischen Villa rustica, unterhalb derer sich das Kolanjsko Blato erstreckt — ein geschütztes ornithologisches Reservat und eines der letzten Feuchtgebiete an der Adriaküste. Dieses Gebiet, das für die lokale Gemeinschaft und die Viehzuchttradition von großer Bedeutung ist, zeichnet sich durch ein dichtes Netz von Schilfgebieten, eine reiche Flora und Fauna sowie insgesamt 166 registrierte Vogelarten aus, was es zu einer einzigartigen Oase des Lebens macht.

Vom Kolanjsko Blato führt der Rundweg weiter durch Trockenmauern zu einem Ort, an dem Spuren des Kohlebergbaus (1756–1966) sichtbar werden — einer Tätigkeit, durch die Pag unter den Adriainseln eine besondere Stellung einnimmt. Die steinerne Brücke bei Suteska ist eine stille Erinnerung an die Zeit, als die Kolaner Kohle die Wirtschaft dieser Region antrieb.

Am Ende kehrt man nach den Brunen zurück, einst zentraler Ort der Begegnung, des Nachrichtenaustauschs und der täglichen Arbeit.

Pag outdoor: Auf den Wegen der Kolaner Vergangenheit


Sv. Vid (St. Veit) - Richtung von Kolan

Der Wanderweg zum Gipfel St. Veit beginnt an einer scharfen Kurve auf der Hauptstraße der Insel (D106) vor Kolan (falls Sie aus der Richtung der Stadt Pag kommen). Der Weg ist ausgeschildert, übersichtlich und technisch nicht allzu anspruchsvoll.

Ganz zu Beginn läuft man in einem begrasten Tal zwischen Trockenmauern, Karstweiden und Gattern hindurch, wo man oft auf Schafe trifft, die grasen und einen nur neugierig ansehen. Auf dem leicht ansteigenden Gelände herrscht außer Steineichen und Fichten Niedergewächs vor; wenn man sich dem Gipfel nähert, gibt es so gut wie keine hohen Gewächse mehr. Da es auf dem Weg keinen Schatten gibt, empfiehlt sich im Sommer das Tragen schützender Kleidung (zum Schutz vor Sonne) und entsprechenden Schuhwerks sowie die Mitnahme genügender Wassermengen; im Winter muss man sich wärmer anziehen, denn auf dem Weg gibt es keine windgeschützten Stellen.

Obwohl der Weg ganzjährig begehbar ist, bietet er im Frühling das schönste Erlebnis, wenn der Salbei und andere Aromapflanzen blühen, denn die gibt es auf dem Steinboden von Pag in großen Mengen. Außer an herrlichen Farben und Düften werden Sie auch am Blick auf das Velebit-Gebirge, die Bucht von Pag und das Pager Tor, auf die umliegenden Inseln, die Stadt Pag und die Salzpfannen in der Weite Freude haben.

Auf dem Gipfel selbst finden Sie ein Wasserloch und ein in Trockenmauerform gebildetes Kreuz. Der Standort neben der kleinen St. Veit-Kirche ganz oben auf dem Weg ist ideal für attraktive Fotos – eine Erinnerung an den Aufstieg zum höchsten Punkt der Insel Pag.

Pag outdoor: Sv. Vid (St. Veit) - Richtung von Kolan